TINE 2.0 - BRASILIANISCHE VERWALTUNG SETZT AUF OPEN SOURCE

Nicht nur die sommerlichen Temperaturen brachten letzte Woche die Copacabana in die Speicherstadt, sondern viel mehr der Besuch von drei brasilianischen Tine 2.0 Entwicklern im Auftrag der Bundesbehörde. Klingt spannend - war es auch! Seit geraumer Zeit setzen brasilianische Behörden und Unternehmen verstärkt auf den Einsatz von Open Source Software im eigenen Land. Auch die Verwaltungen und die Bundesbehörde folgen bereits dem Ansatz, die Unabhängigkeit von anderen Ländern zu wahren.

Mit aus diesem Grund wurde das IT Unternehmen SERPRO beauftragt, eine geeignete Open Source Groupwarelösung für den Einsatz innerhalb des Präsidentenamtes, als erstes Amt für die brasilianische Bundesbehörde, zu evaluieren. Vorgesehen für dieses Projekt wurde unsere Open Source Groupware Tine 2.0. Denn bereits seit mehreren Jahren nutzt SERPRO selbst unsere Software, um ihren 10.000 Mitarbeitern einen zentralen Groupwaredienst zur Verfügung zu stellen.

Innerhalb einer Woche voller Workshops und jeder Menge Spaß galt es, gemeinschaftlich über den Einsatz von Open Source Software in Brasilien zu sprechen, die Partnerschaft zwischen Tine 2.0 und SERPRO zu vertiefen, sowie Abstimmungen darüber zu treffen, welche der von SERPRO vorgenommenen Erweiterungen und Anpassungen an Tine 2.0 in unseren Softwarebestand einfließen können.

Weitere Highlights dieser abwechslungsreichen Woche stellen zudem der Besuch und das Interview bei golem.de in Berlin dar, sowie ein brasilianischer Abend mit Open Source interessierten Gästen, Kollegen und jeder Menge Caipirinha. Mehr über den Einsatz von Open Source Software in Brasilien und das Interview von golem.de folgt in Kürze.